Klassifikation

Generalisierte lymphatische Anomalie (GLA)

GLA ist der neue, Klassifikationsbegrifffür Lymphangiomatose.  Beide Bezeichnungen werden weiterhin verwendet.

 

ISSVA

Im Jahr 2014 genehmigte die International Society for the Study of Vascular Anomalies (ISSVA) oder Internationale Gemeinschaft für die Erforschung vaskulärer Anomalien eine aktualisierte und erweiterte Klassifikation von Gefäßanomalien. Die Namen Lymphangiomatose und Gorham-Stout-Syndrom wurden ebenfalls von der ISSVA klassifiziert.

 

ISSVA organisiert alle zwei Jahre Workshops, um die klinische und wissenschaftliche Forschung zu fördern, die das Wissen über alle Aspekte von Gefäßanomalien voranbringen soll.

 

Andere Begriffe, die in der Literatur verwendet werden, um Lymphangiomatose zu beschreiben sind:

 

Lymphangiomatose:

allgemein, diffus, verstreut, Multi-Organ, pulmonal, thorakal, zystisch, das Skelett betreffend/nicht das Skelett betreffend, kranial, der Knochen, der Wirbelsäule, cervico-thorax, abdominal, der Milz, der Nieren etc.

 

Vaskuläre Fehlbildung:

vaskuläre Anomalie, Fehlbildung der Lymphgefäße (mikrozystisch oder makrozystisch). Lymphatische Malformation (LM) ist eine Klassifikation von Mulliken-Glowacki (1982), die 1996 von der ISSVA angenommen wurde.

 

Lymphangiom:

zystisch, mesenterial, retroperitoneal, abdominal, vertebral etc.

 

Angiom:

Angiomatose, Hämangiom, Hämangiomatose

 

Weitere:

Gorham-Stout-Krankheit, Gorham-Stout-Syndrom, disappearing, vanishing oder phantom bone disease, massive Osteolyse. Es gibt viele Diskussionen und viel Verwirrung rund um die Terminologie, die verwendet wird.

 

Quelle: www.lgdalliance.org (5. April 2016)